die strafe & rainbow dash | sonic ballroom | 11.01.2020

ein neuer tag, der selbe stille teilhaber. dieses mal allerdings als mitfahrer. es geht in den ballroom zu die strafe, die für die kurzfristig ausgefallenen ea80 eingesprungen sind. nicht unbedingt ein gleichwertiger, aber doch ein würdiger ersatz. das kann man schon machen. obwohl wir unterwegs noch o. einsammeln, sind wir früh dran und verbringen die zeit bis zum beginn mit bier, kettenfett und krachwerk. ... could be worse! // den anfang machen gegen kurzvorzehn die als hoffnungsvoller neuer stern am lokalen diy-himmel angepriesenen rainbow dash. das gemischte doppel aus köln spiel hardcorigen rumpelpunk mit politischen texten. hmmm... nicht wirklich schlecht, aber auch nix zum auf die jacke schreiben. // im anschluss dann die strafe, die mir auf platte ziemlich gut gefallen, mich aber live noch nie so ganz überzeugen konnten, wie mir nach ein paar songs wieder einfällt. sie spielen zwar einige meiner lieblingsstücke, aber irgendwie fehlt da der druck. ok, zwei drittel der band sind krank, für eine gerissene saite kann niemand etwas, aber die langen und (imho) nur mäßig lustigen ansagen sorgen ebenso wie der regelmäßige tausch von plätzen und instrumenten dafür, dass eine livedynamik erst gar nicht aufkommt. irgendwie plätschert das alles so vor sich hin. // ganz nett dagegen: bei einem lied übernimmt der schlagzeuger von ea80 als überaschungsgast die trommelstöcke, bei einem anderen spielt er bass. insgesamt nicht weltbewegend, aber trotzdem ein netter und lustiger abend.