the ghost wolves & pie-o-my | panoptikum | 31.01.2020

das alte lied: ich möchte raus, aber die konzertsituation ist unbefriedigend. in erreichbarer nähe gibt es nichts, das mich aus dem haus locken würde. allein die sehr superen ghost wolves täten mich interessieren. allerdings spielen die in lüdenscheid und damit nicht gerade um die ecke. auf mitreisende brauche ich bei dieser tour nicht zu hoffen und die chance, bekannte gesichter zu sehen, ist auch gleich null. // aber da mich das noch nie abgehalten hat, mache ich mich auf ins... ja, wohin eigentlich? vermutlich ins sauerland, würde ich sagen. das nach einigem suchen doch noch entdeckte panoptikum entpuppt sich als old fashioned eckkneipe mit viel dunklem holz, würfelbechern und stammgästen. die wartezeit vertreibe ich mir mit schauderhaftem (alkoholfreiem) bier, haze und teilnehmender beobachtung der lüdenscheider szene. // um halbzehn gehts dann vor ordentlich gefülltem haus mit pie-o-my los. die habe ich ziemlich gut in erinnerung und heute abend sind sie sogar mehr als das. ihr krachig-minimaler bluestrashrockirgendwas gefällt mir richtig gut und mit ein bisschen entschlossenerer performance/präsenz würden die beiden sicher gut abräumen. als vorband jedenfalls prima und passend. // die ghost wolves sind dann erwartbar und souverän super. allein: obwohl es wohl den meisten offenbar gefällt, will so richtig stimmung nicht aufkommen. die mitmachanimation verpufft jedenfalls ziemlich wirkungslos im rustikalen gebälk. tja, this is lüdenscheid, not l.a.. trotzdem ein okayer ausflug.