pisse & ? (sorry!) | gebäude 9 | 03.02.2020

pisse mit sehr guter neuer platte im gepäck vor ausverkauftem haus in köln. der teilhaber und ich sind dabei. eröffnet wird der abend von drei lärmenden nervensägen mit keybord und bügelbrett. nicht so gut. wir verziehen uns nach vorne in die kneipe, trinken bier und sehen den (mutmaßlich studentisch geprägten) jungen leuten bei ihrem treiben zu. ich kann dem teilhaber förmlich anmerken, wie er angesichts der hohen schnauzbart-, vokuhila- und rollmützendichte um fassung ringt. lachen oder weinen, das ist hier ist die frage. instant karma: eine junge dame fragt ihn anschließend - siezend, versteht sich -, ob er denn wohl ein musikkritiker sei, wegen seines weißen hemdes und so. eher weinen! // pisse räumen dann gewohnt gut ab. alte und neue songs werden gespielt und das macht schon großen spaß. offenkundig nicht nur mir, denn es wird ausgelassen gehüpft, geschubst und gegröhlt. soweit alles super... wären da nicht diese 100-kilo-idioten mit der abstrusen vorstellung, es könnte anderen menschen spaß machen, sie auf händen durch die gegend zu tragen und zum dank dann einen stiefel ins gesicht zu kriegen. tut es nicht! tut es ganz und gar nicht! das ist scheiße! wenn es nach mir ginge: schwitzkasten (vorbildhaft: junge von ea80!) und dreimonatiges konzertverbot wären als strafe nicht genug. aber naja, ich echauffiere mich. egal. // zum schluss kommen dann drei tüpen auf die bühne und spielen irgendwas, das sich nach kölner karneval auf speed anhört. das ist nicht schön und läutet das ende des abends ein.