the movement & northern beach | die trompete | 12.02.2020

eins ist so gewiss wie die tagesschau um acht: the movement spielen immer irgendwo. heute eben in bochum. für mich ists das dritte oder vierte mal und ich freue mich darauf. positiv überrascht bin ich aber zunächst von der vorband. northern beach sind drei sympathische ü50er aus bochum, die flotten melodischen punkrock geben. und das machen sie gut. sehr gut sogar. obwohl sie in dieser besetzung bereits seit 1992 zusammen spielen, kannte ich noch nicht mal den namen. also: merken und wieder angucken! // anschließend richten sich the movement auf der bühne ein: instrumente, getränke, antifafahne - los gehts! etwas matschiger sound zu beginn, dann aber folgt eine ladung modskasoulpunk vom feinsten. wie immer eine absolut energiegeladene show. allein das bewegungspensum des bassisten ist beeindruckend und rechtfertigt den (ansonsten nicht zu tolerierenden) nackten oberkörper absolut. toller auftritt vor angetanem publikum und zwei zugaben. irritierend finde ich wie immer die komischen einspieler vom band. so gut ich es finde, dass sich eine band positiv auf marx bezieht, so merkwürdig finde ich die auszüge aus reden/liedern von fidel (?), che (?), ernst busch und anderen untoten des globalen sozialismus. jedes mal frage ich mich, ob das eigentlich ernst gemeint gemeint oder bloße folklore ist. beides ein wenig fehl am platz.