melanculia | freak show | 29.02.2020

berlinbesuch, tag 2. dieses mal mit arbeit vor dem vergnügen. zur belohnung (und mangels alternative) geht es am abend in die freak show. obwohl die band des abends schon ein paar platten draußenhat, kennen weder h. noch ich auch nur einen song. das probehören lassen wir trotzdem ausfallen und gehen statt dessen was essen. die katze im sack erweist sich dann aber als durchaus ok. der name melanculia passt auf jeden fall gut zur musik. zurückgenommener angewavter indierock mit einer ordentlichen dosis weltschmerz. sehr gut finde ich den gesang, der immer mal wieder in geschrei, wehklagen und geröchel abdriftet. nicht ganz so überzeugt mich dagegen die instrumentalabteilung. irgendwie fehlt da der druck. selbst wenn der sänger ein bisschen energischer wird oder sich auf dem boden wälzt, bleibt der sound merkwürdig verhalten, fast schon beschaulich. viel bewegung findet auf der bühne auch nicht statt. hmmm... insgesamt nicht schlecht, aber einen fanclub werde ich wohl nicht gründen. im anschluss gibts unter dem motto ‚metal vs. gothic‘ musik aus der konserve. von beiden welten das schlechteste. zwei getränke später sind wir raus.